In den Klammern hinter den Firmennamen stehen die Standnummern.
Ein Handwerk erlernen und gleichzeitig Betriebswirtschaft studieren: An der neuen Berufsakademie Hamburg ist das seit 1. Oktober 2006 möglich. Der duale Bachelor-Studiengang "Betriebswirtschaft KMU" verbindet Praxis und Theorie durch die Kombination einer handwerklichen oder gewerblich-technischen Berufsausbildung mit einem betriebswirtschaftlichen Studium. Außerdem ist die Vorbereitung auf zwei von vier Teilen der Meisterprüfung integriert. Zulassungsvoraussetzungen sind die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife, die Teilnahme am internen Bewerbungsverfahren und ein Ausbildungsplatz für den gewünschten Beruf.
Weitere Infos und Online-Bewerbung unter http://www.ba-hamburg.de/.

Mit dem Begabtenförderprogamm Wirtschaft gibt die Hemshorn Stiftung besonders leistungsfähigen Oberstufenschülerinnen und -schülern der Klassen 11 und 12 die Möglichkeit, schon parallel zur Schule wissenschaftliche Studien- und Prüfungsleistungen an der staatlich anerkannten Fachhochschule für Oekonomie und Management (FOM) zu erbringen, die deutschlandweit an 17 Standorten vertreten ist.
Wer sich bewirbt und für das Begabtenförderprogramm Wirtschaft ausgewählt wird, kann noch vor Erhalt der Hochschulreife an allen Standorten der FOM in Deutschland kostenfrei an Lehrveranstaltungen und Prüfungen teilnehmen und bis zu 40 ECTS-Punkte erwerben.
Für die Zeit nach dem Abitur stellt die Hemshorn Stiftung für die Teilnehmer/-innen durch Workshops, Diskussionsrunden und Vortragsveranstaltungen den Kontakt zu Partnerunternehmen dieses Programms her, die sich für besonders eifrige Kandidaten interessieren und ihnen daher besondere Chancen eröffnen wollen.
Parallel zu der Tätigkeit im Partnerunternehmen können die Geförderten ihr Studium an der FOM fortsetzen, oder Ihre Prüfungsleistungen an einer anderen Hochschule anerkennen lassen. Die bereits erbrachten Studienleistungen können ein anschließendes Studium um bis zu zwei Semester verkürzen.
Ausführliche Informationen gibt es unter www.hemshornstiftung.de.

Lehramtsstudiengänge und Wirtschaftswissenschaften sind nach wie vor die beliebtesten Studienrichtungen, so eine Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS), Hannover mit dem Namen "Studienberechtigte 2006 ein halbes Jahr vor Schulabgang – Studierbereitschaft und Bedeutung der Hochschulreife". Neun beziehungsweise acht Prozent der Schulabgänger des vergangenen Jahres sagten, dass sie diese Fächer studieren wollten. Es folgten mit jeweils sechs Prozent Medizin und Maschinenbau. Ebenfalls beliebt: Kultur- und Sprachwissenschaften, Kunst und Gestaltung, Sozialwissenschaften sowie Mathematik und Informatik mit jeweils vier Prozent. Trotz anhaltend positiver Arbeitsmarktsignale für Ingenieure planten die Schulabgänger 2006 aber nicht vermehrt, sich für ein Maschinenbau- oder Elektrotechnik-Studium einzuschreiben.

Die Uni Mainz ermöglicht es Interessierten mit Hilfe von BISS Studienfächer genauer kennenzulernen. BISS bedeutet 'Betreute Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie andere Studieninteressierte'. Das Programm richtet sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schülergruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.
Durch die Teilnahme am BISS-Programm gewinnt man einen Einblick in den Studienalltag und kann dann auf der Basis grundlegender Informationen, eine fundiertere Studienentscheidung treffen. Weitere Informationen zu BISS gibt es auf der Internetseite der Uni Mainz (www.uni-mainz.de).