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"Was soll ich bloß nach der Schule machen?"

Antworten gibt's auf der Berufsmesse im CPH am 16. und 17. April 2010.

Am Ende der Schulzeit kommt die Qual der Wahl. Da heißt es für jeden: "Was soll ich denn nun machen?" Entscheiden - das fällt den meisten Menschen schwer. Und das nicht nur in jungen Jahren.
Auf den Rat Ihrer Eltern ist bei einer so wichtigen Entscheidung wie der beruflichen Ausbildung nicht wirklich Verlass. Eltern halten sich heute oft aus der Berufswahl ihrer Kinder heraus. Warum? Weil sie ihren Kindern keine falschen Tipps geben wollen. Eltern wissen, dass sich ganz viele Berufe in den vergangenen zehn bis 20 Jahren vollständig geändert haben. Was damals richtig war, kann morgen vielleicht in die Sackgasse führen.
Also gehen Sie zur Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit. Da wird dann gründlich sondiert. Oder Sie hören sich im Freundeskreis um und entscheiden aus dem Bauch heraus. Manch einer ackert sich durch Bücher und Selbsttests. Egal wie - eine Entscheidung muss her.

Warum sollte ich unbedingt dahin gehen?

So mancher Besucher wird im Messe-Trubel untertauchen oder vor der Informationsflut fliehen. Um wirklich etwas von dem Messebesuch zu haben, sollten Sie in fünf Schritten vorgehen:

  1. Besorgen Sie sich im Vorfeld das Messeprogramm (Broschüren gibt es beispielsweise im BIZ der Agentur für Arbeit).
  2. Wählen Sie diejenigen Stände und Berufe gezielt aus, die Sie auf der Messe ganz besonderes interessieren. Setzen Sie klare Prioritäten!
  3. Planen Sie für Ihren Besuch genügend Zeit und einige Pausen ein. Wer dann auch noch in Ruhe schnuppern kann, entdeckt bestimmt Neues.
  4. Überlegen Sie sich Fragen, die Sie den Experten unbedingt stellen wollen. Wer gut vorbereitet ist, kommt auch hier zu besseren Ergebnissen.
  5. Zeigen Sie sich auch äußerlich möglichst von Ihrer besten Seite. Ein Gesprächspartner könnte Ihr künftiger Ausbilder sein.
Lassen Sie sich später daheim in aller Ruhe durch den Kopf gehen, was Sie als Messebesucher erfahren haben. Es geht um eine persönliche Entscheidung! Ein Gespräch mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit ist auch nach der Berufsmesse möglich!

Zusätzliche Informationen

Mehr Geld

644 Euro brutto betrug 2007 der Durchschnittslohn eines Auszubildenden in den alten Bundesländern, das fand eine Studie des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) heraus. Das bedeutet im Schnitt eine Steigerung um 2,4 Prozent. Das Niveau der Ausbildungsvergütungen ist in den neuen Bundesländern immer noch niedriger als in den alten. Mit einer Steigerung von 2,8 Prozent erhielten die Auszubildenen in den neuen Bundesländern im Durchschnitt 551 Euro monatlich.
Topverdiener unter den Auszubildenden sind nach wie vor die Binnenschiffer mit 925 Euro im Monat. Weitere gut dotierte Ausbildungsberufe sind alle Baugewerbeberufe sowie Kaufleute für Versicherungen und Finanzen.
Weitere Ergebnisse: www.bibb.de